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Emotionale Intelligenz
Das Thema: Emotionen am Arbeitsplatz
Emotionen in der Arbeitswelt haben allgemein keinen guten Ruf: sie gelten als das Gegenteil von Effizienz, sie halten auf und blockieren sachlich begründbare Ziele. Dabei denken wir vor allem an unangenehme Gefühle wie Aggression, Wut, Neid und Angst.
Zugleich aber stehen Motivation, Teamgeist und Erfolg hoch im Kurs – auch sie sind fest mit Gefühlen verbunden, entstehen aus emotional positiv erlebten Erfahrungen und produzieren wiederum gute Gefühle zur Arbeit und zu den KollegInnen.
Ein Führungsverständnis, das Wert legt auf die Eigenverantwortlichkeit, auf Flexibilität und auf ein motiviertes Engagement der MitarbeiterInnen, kommt nicht umhin neben den sachlich-klaren Arbeitsvorgaben und den organisatorischen Rahmenbedingungen auch die Emotionen im Arbeitsalltag „mit-zu-managen“.
Kleiner Selbsttest zur Reflexion:
Wie halten Sie es mit der Vernunft und den Emotionen? Überprüfen Sie selbst anhand der folgenden Aussagen, ob Sie den Aussagen zustimmen (und damit tendenziell eher ein „Vernunft-Typ“ sind) oder – wenn nicht – welche Gedanken Sie dazu haben:
- Es ist wichtig, seine Gefühle am Arbeitsplatz unter Kontrolle zu haben
- Entscheidungen sollten aus logischen, rationalen Beweggründen getroffen werden
- Persönliche Gefühle sollten nach Möglichkeit außen vor bleiben
- Übermäßig emotionale Menschen sind im Arbeitsleben fehl am Platz
- Man sollte seine Gefühle nur bedingt zum Ausdruck bringen
- Gefühle wahrzunehmen ist weniger wichtig als logisches Denken
Zahlreiche Forschungsergebnisse gehen in eine Richtung: sie heben die Unterscheidung zwischen Vernunft und Emotionen auf. Gefühle sind untrennbar mit vernünftigem Verhalten und Denken verbunden. Die Frage ist vielmehr: wie gehen wir mit unseren Emotionen und Gefühlen um? Und wie gehen wir mit den Emotionen, Gefühlen und Stimmungen der MitarbeiterInnen um?
Sie wollen mehr wissen? Hier finden Sie einige PDFs zum Weiterlesen:
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