Stress und Burnout

Stress und Burnout

 

Stress – ein prominentes Thema

Stress ist eigentlich ein junges Wort des 20. Jahrhunderts, das eine steile Karriere zu verzeichnen hat. Es bedeutet „Druck, Anspannung“ und wurzelt u.a. im spätlateinischen „stringere“: straff anziehen, zusammenziehen. In der Medizin wurde der Begriff von Hans Selye (Begründer der Stressforschung) 1936 geprägt für ein charakteristisches Reaktionsmuster (Anpassungssyndrom) als Antwort auf erhöhte Beanspruchungen. In der Arbeitswelt sind „Stressmanagement“ und „Burnout-Prävention“ mittlerweile zu Standardthemen geworden: wir sind mehr denn je gefordert auf unsere Kräfte zu achten, damit die Spannung nicht überhandnimmt.

 

Was passiert in Stress-Situationen?

 

Stress erleben wir dann, wenn ein empfindliches Verhältnis aus der Balance gerät: das Verhältnis von Belastung und Belastbarkeit. Die Stressfaktoren alleine machen noch keinen Stress aus – was für die eine Person belastend ist, ist für die andere eine Herausforderung.

In der Stressforschung unterscheidet man zwischen Reaktionen auf Kurzzeit-Stress und auf anhaltenden Stress. Kurzzeit-Stress löst im Körper eine Alarmphase aus!

  • Der Hypothalamus aktiviert auf hormonalem und neuronalem Weg die Nebennierenrinde und das Nebennierenmark
     
  • Die Hormone Adrenalin und Noradrenalin werden ausgeschüttet
     
  • Das erhöht den Blutdruck, beschleunigt den Pulsschlag und bewirkt eine Verlagerung des vegetativen Gleichgewichts zum Sympathikus
     
  • Der Tonus der Muskulatur (Anspannung-Entspannung) ist erhöht
     
  • Die Zucker- und Fettreserven des Körpers werden angegriffen, um im Bedarfsfall die Muskulatur versorgen zu können
     
  • Die Verdauungs- und Sexualfunktionen werden vermindert bzw. ausgeschaltet
     
  • Die Immunabwehr ist geschwächt, die Blutgerinnungsfähigkeit ist erhöht
     
  • Durch Einwirkung der Nebennierenhormone auf die Synapsen des Zentralnervensystems wird die kognitive Leistungsfähigkeit herabgesetzt – man kann nicht klar/gut denken und zugleich kann man nicht aufhören zu grübeln!

Nach der Alarmphase folgt bestenfalls die Erholungsphase, in der alle physiologischen Parameter  auf ihr Ausgangsniveau zurückkehren. Viele empfinden diese Phase wie ein „schwarzes Loch“ (zB. nach dem Lampenfieber bei einem öffentlichen Auftritt). Körperlich erlebt man so etwas wie „Entzugserscheinungen“, da die aktivierenden Stresshormone ausbleiben und der Körper sich wieder „normalisiert“.

 

Bei anhaltendem Stress tritt die Resistenzphase ein.

Wenn es keine Entwarnung gibt oder sogar weitere Alarmreaktionen folgen, geht der Körper in die Widerstandsphase über und der Stress wird „chronisch“:

  • die Widerstandsfähigkeit und Alarmbereitschaft gegenüber dem Stressor bleibt erhöht – die Alarmreaktion kann jetzt noch schneller ausgelöst werden als aus der Ruhelage
     
  • die Immunreaktion als Ganzes bleibt aber geschwächt – erhöhte Anfälligkeit gegenüber Krankheitserregern
     
  • die dauernd erhöhte Konzentration von Stresshormonen (Nebennierenhormone) haben gesundheitsschädigende Auswirkungen (v.a.: Immunsystem, Herz- Kreislauf, Magen-Darm, Konzentrationsfähigkeit)

Jede Stressreaktion verbraucht „Anpassungsenergie“. Dauerstress kostet Kraft! Nach Resistenzphasen sind gezielte Regenerationsphasen notwendig.

 

 

Was kann ich tun?

Hier finden Sie einige PDFs rund um das Thema – holen Sie sich Anregungen, probieren Sie aus und empfehlen Sie weiter, was Ihnen selber gefällt!

 

 

 

Was bietet ad>personam zum Thema Stress und Burnout?

Unsere Kunden sagen:

Burnout ist schon fast zu einem Modewort geworden! Uns interessiert, was nun tatsächlich der Unterschied zwischen Stress und Burnout ist und was wir präventiv tun können.

Ad>personam bietet: Vorträge, Workshops, Seminare und Informationsveranstaltungen zum Thema „Manchmal ist es einfach zu viel… Stress erkennen und Burnout vorbeugen“

 

Unsere Kunden sagen:

Wir haben einige Mitarbeiterinnen, die sehr belastet sind und um die wir uns bereits Sorgen machen. Wie können wir sie unterstützen?

Ad>personam bietet: Coaching und Supervision gezielt zur Bearbeitung von Belastungssituationen und zur Rückkehr an den Arbeitsplatz nach einem Burnout.

 

Sie möchten noch mehr wissen?

Nehmen Sie Kontakt auf mit uns – wir freuen uns aufs Gespräch und überlegen gerne mit Ihnen passende Schritte gegen Stress und Überlastung.