Supervision

Supervision… Klingt „super“? Klingt „visionär“?
Ja, im Sinne von „Überblick“ bekommen, reflektieren und sich weiter entwickeln!

Im beruflichen Alltag muss vieles schnell gehen, auch wenn es komplex ist. Wir handeln aus einer Mischung von Routine, Erfahrungen, Wissen, Momententscheidungen, Situationseinschätzungen, Gelegenheiten, Überlegungen  und Intuition. Und wer weiß…, eine ganze Menge von anderen Einflüssen spielen auch noch mit.

In Berufsfeldern mit hohen Anforderungen an die „Sozialkompetenz“ und an professionelle Verantwortung und Flexibilität  verfeinert,  korrigiert und erweitert sich vieles in der Praxis. Die Supervision bietet den Ort, an dem die Erfahrungen reflektiert, verarbeitet und für gute Entwicklungen genutzt werden können.

Supervision  ist …

… Praxisbegleitung: berufliche Situationen werden hier genauer  beleuchtet und die eigenen Handlungsspielräume werden erweitert – nicht aus der Theorie (was könnte man alles machen?) sondern konkret  aus der Praxis (was kann und will ich machen?)

… Professionalisierungshilfe: vor allem für berufliche Veränderungen, für BerufseinsteigerInnen  und für Profis, die sich weiterentwickeln wollen.

… Qualitätssicherung: Qualitätskriterien wie Kundenzufriedenheit, MitarbeiterInnenzufriedenheit, Betriebsklima, Erfolgsquoten, Zeit- und Zielvorgaben können hier in ihrer Umsetzung in der Praxis reflektiert, ausgewertet und Überprüft werden.

… Klärungshilfe: erfolgreiche Arbeit will gut organisiert, aufgeteilt und abgestimmt  sein – im eigenen Zeitmanagement und in der Gruppe oder im Team

Ein gutes Contracting am Beginn

In einem Auftrags-Gespräch werden im Dreieck zwischen Supervisorin, SupervisionsteilnehmerInnen und AuftraggeberIn die zeitlichen Abstände,  die Ziele und der Rahmen für eine stärkende Zusammenarbeit festgelegt. Gute Entwicklungen im Kleinen brauchen auch eine Rückbindung ins größere System: mit Evaluierung und Feedbackschleifen bildet Supervision einen wirkungsvollen Beitrag zur Organisationsentwicklung!
 

Supervision  – für wen?

  • Teamsupervision: für Teams und Arbeitsgruppen im Sozial-, Gesundheits-, Dienstleistungsbereich
  • Fallsupervision: zur Reflexion von konkreten Anforderungen und Situationen in der Arbeit und zur Weiterentwicklung der methodischen Kompetenzen
  • Einzelsupervision: für Einzelpersonen zur regelmässigen Reflexion und Steuerung der beruflichen Entwicklungen
  • fachliche Supervision: für Berufsgruppen mit speziellen Anforderungen wie MediatorInnen, BetriebsrätInnen, ÄrztInnen, LehrerInnen/PädagogInnen, BeraterInnen, uvm.
  • Leitungssupervision: für Menschen mit Führungsaufgaben
  • Führungskräfte-Supervision: im Wirtschaftsbereich zur gezielten Führungskräfteentwicklung