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a. Teambildung in Zeiten der Veränderung
ein Seminar für Teams zur Bewältigung von Ängsten und Unklarheiten
im Rahmen von betrieblichen Veränderungen.
Motivation,
Zusammenhalt, Perspektive, Sinn; Widerstand vor Neuem überwinden;
Selbstverantwortung - das und vieles andere mehr sind die Themen
Genaueres dazu:
- Was sind die Fragen der Mitarbeiter? Was sind die Anliegen der
Mitarbeiter?
- Was ändert sich gerade in unserem Team?
- Wo gehen wir hin?
- Worauf ist Verlass? Welche Abmachungen sind heute besonders wichtig,
damit wir die Veränderung gut meistern können?
- Wer sind "wir", als Team, als Unternehmen? - wer wollen
wir sein, woran soll man uns erkennen?
- Welche (Veränderungs-)Kultur wollen wir leben und auch nach
außen verkörpern?
- Was befürchte ich im Rahmen der Veränderungen - was erhoffe
ich? Womit muss/kann ich rechnen?
- Wie können wir Gefahren proaktiv begegnen?
- Welche Konflikte sind entstanden durch fehlende Kommunikation?
Vermutungen?
- Wo steht der einzelne, was sollten wir von einander wissen und
"spüren", damit wir gut zusammen weiter kommen.
Was kann
man anbieten, um Change-Management auch auf Team- und Mitarbeiter-Ebene
zu unterstützen?
1.
Teambildung - konkret und situationsbezogen
Zugeschnitten auf die Veränderungen der Ziele, der Rollen, der Arbeitslast:
- Was ist auf der Strecke geblieben?
- Wer steht wo in seinem Motivationsprofil?
- Was können wir als Team für gegenseitige Motivation tun?
- Was sind die Stress-Quellen?
- Was können wir besser koordinieren?
- Zeitmanagement ganz konkret: Prioritäten klar machen, Zyklen-Abschlüsse,
Rituale im Alltag, usw.
2.
Leitbild-Arbeit als Element jeder internen Fortbildungs-Veranstaltung
- Mission - Vision - Value Statement in die Sprache und Lebensbeispiele
der MA übersetzen
- Das Leitbild integrieren und verankern in den Teams durch kleine
Übungen auf den Seminaren
- Jeder, der ein Seminar besucht, soll die Gelegenheit haben zur
Vision-Vertiefung und Leitbild-Erfahrung
Die Situation
Das Unternehmen
verändert sich. Immer wieder neue Aufgaben kommen auf die Abteilungen
zu, und auf die einzelnen Menschen. Aufgaben verändern sich, Team-Zusammensetzungen
verändern sich, Perspektiven verändern sich. Die
Führungskräfte stehen unter enormer Belastung - sind oft in
Zeitnot, viel für ihre Management-Aufgaben unterwegs.
Team-Stärkung,
Coachen und Entwickeln der eigenen Mitarbeiter bleibt in solchen Zeiten
auf der Strecke. Man sieht sich selten - zu wenig. Dabei wäre es
gerade in Zeiten der Veränderung besonders wichtig, weil Veränderung
an sich viele Menschen verunsichert und Stress bedeutet.
In manchen Teams geben die Mitarbeiter ihren Führungskräften
Feedback: "lass dich mal wieder blicken. Schau mal herein in die
Büros!" In anderen Teams verstehen die Mitarbeiter nur zu gut,
dass ihr Chef an der Grenze der Belastbarkeit steht. "Arbeit nicht
so viel - wir machen uns Sorgen um deine Gesundheit" heißt
es dort.
Die Mitarbeiter
gleichen aus, was sie ausgleichen können - neue Rollen entstehen,
manche übernehmen von sich aus mehr Verantwortung. Manche überfordern
sich oder werden ganz einfach überfordert - in jedem Fall verändern
sich die Teams, wenn sich das Umfeld und die Aufgaben verändern.
Die Zusammenarbeit
mit anderen Energie-Unternehmen wird enger. Kultur-Unterschiede werden
deutlich - die Unternehmens-Kultur ist gefragt. Womit identifizieren sich
die Mitarbeiter? Wo empfinden sie Zugehörigkeit? Was ist das "Ihre",
für das sie sich einsetzen? Mit wem empfinden sie "Wir"-Gefühl?
Das
Anliegen - die Ziele:
- In einer ruhigen Atmosphäre Zeit nehmen für das, was
durch die konstanten Belastungen oder Veränderungen in den letzten
Monaten auf der Strecken geblieben ist: v.a. die interne Kommunikation
- Den Teamgeist wieder spüren, oder - falls er unterwegs verloren
gegangen ist: wieder herstellen, neu definieren, sich wieder als Team
erleben.
- Zeit für jeden einzelnen, gehört zu werden, Fragen zu
stellen, Feedback zu bekommen zu seinen Beiträgen. Freuden und
emotionale Tiefpunkte auszudrücken, die mit der sich verändernden
Arbeit einhergehen.
- Gute Gewohnheiten wieder aufnehmen oder einführen, und belastende
Gewohnheiten wieder abstellen, die sich einfach entwickelt haben durch
Druck und Nicht-Kommunikation.
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b. "Auf zu neuen Ufern"
- ein Seminar für Teams und Menschen, die vor dem
sogenannten "Outplacement" stehen.
Im Klartext:
für Menschen, die in absehbarer Zeit ihren Arbeitsplatz verlieren
werden, weil die Unternehmensstruktur sich so verändert hat, dass
dieser Abteilung bzw. diese Arbeitplätze nicht mehr nötig sind.
Die Situation ist gespannt - und eine Herausforderung für alle: Führungskräfte
und Mitarbeiter.
Was passiert
normalerweise in dieser Situation psychisch für die Mitarbeiter?
(Gerüchte über bevorstehende Entlassungen gehen monatelang um,
die Sicherheit des Arbeitsplatzes steht in Frage. Die eigene Abteilung
oder das Unternehmen wird aufgelöst, der eigene Arbeitsplatz existiert
ab einem bestimmten Termin nicht mehr, usw.)
Man empfindet
- Unsicherheit - alles ist in Frage gestellt
- Zukunftsangst - was soll aus mir werden? Werde ich wieder so einen
guten Job finden?
- Das Gespenst "Langzeit-Arbeitslosigkeit"
- Verlust - jetzt hab ich mir's hier so gut eingerichtet
- Wut (Wer ist schuld? Ist schlecht gemanagt worden? Sind wir zu
spät informiert worden?)
- Frust - jetzt haben wir uns umsonst bemüht - rückwirkendes
"Burnout"
- Kaum noch Motivation - "no future"-Gefühl
- Sinnlosigkeitsgefühl - das schwächt und ist gesundheitsgefährdend
- Enttäuschung - ich hatte Perspektiven, hab mir hier einen
Aufstieg erwarten dürfen
- Auseinanderdriften der Teams - man hat Angst vor dem Abschiedsschmerz
und distanziert sich innerlich (Schutz-Reaktion )
- Panikreaktion - die Kultur geht verloren - manche Leute werden
primitiv und werfen ihre Würde und ihren Teamgeist über
Bord - die Ellbogen kommen heraus
- Demoralisierung - nichts gilt mehr, nichts hat mehr Wert, auf nichts
ist mehr Verlass - Erschütterung oder Zusammenbruch des persönlichen
Menschenbildes
All dem kann
man entgegenwirken. All dem muss man entgegenwirken - wenn es darum geht,
mit Freude und Power nach vorne zu schauen - das Bisherige zu nutzen und
den Abschluss so menschenwürdig zu gestalten, dass er mir Schwung
und Bonus für die Zukunft gibt.
Das Seminar
soll Ihnen ein Stück weit inneres Rüstzeug für die Veränderung
geben.
Die Haltung ist in solchen Lebensphasen fast das Wichtigste - alles andere
kann man organisieren - aber die besten organisatorischen Maßnahmen
wirken nur, wenn man motivatorisch und mental in einem guten Zustand ist!
Was gehört
zu einem solchen "inneren Rüstzeug"? was sind die Elemente?
- "Vision" - ein inneres Bild von meiner Zukunft entwickeln,
das mich voran-zieht - einen kraftvollen Wunsch und Entwurf für
meine Zukunft formulieren, den ich mir erfüllen werde
- Freude und positive Aufregung - statt Lähmung, Schwere und
Verlangsamung
- Motivation - d.h. einen Sinn darin erkennen, die Dinge jetzt gut
zu machen
- meine Wahl-Möglichkeiten erkennen zwischen Zuversicht und
Pessimismus
- Zyklen abschließen - das Blockierende hinter mir lassen
- Einen neuen Zyklus eröffnen - ein Motto finden - für
mich individuell und für unser Team
- Miteinander gehen soweit es geht, nicht jeder als Einzelkämpfer
- das ist wichtig für die Lebensqualität und das Wohlfühlen,
für ein hinaus- und hinübergehen im Guten - keine Demoralisierung
zulassen
- Selbstsicherheit gewinnen = Sicherheit in mir - mein "Kapital"
und meine Ressourcen sehen - sehen, was ich verstärken muss und
möchte
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